Archive: November, 2010
Virales Marketing Beispiele
Was ist zu beachten bei Viralem Marketing mit Videos?
- Das Video sollte generell nicht länger als etwa 2 Minuten sein
- Das Video sollte den Zuschauer sofort am Anfang “einfangen” und keinen “langen” Vorspann haben
- Die Werbebotschaft sollte deutlich formuliert sein und vom Betrachter auch mit dem Unternehmen / dem Produkt in Verbindung gebracht werden können
Video Virales Marketing - gutes Beispiel
Ein gutes Beispiel für Virales Marketing mit Video ist z.B. das der Jobbörse Spirofrog:
Es ist kurzweilig, lustig und die Werbebotschaft kommt rüber:
Mit der Jobbörse Spirofrog auf der Überholspur.
Video Virales Marketing - schlechtes Beispiel
Ein schlechtes Beispiel für Virales Marketing ist z.B. dieses Video von einer Agentur für Red Bull’s Kampagne Red Bull verleiht Flügel:
Es war zwar auch Sinn der Sache die Diskussion anzuregen, aber allein beim Ansehen des Videos kommt kein Bezug zu Red Bull oder deren Flug-Shows zustande. Allein die Diskussion in diversen Blogs über wie der Fake funktioniert (es ist ein ferngesteuertes Flugzeug und auch die Aufnahmen sind natürlich geschnitten) wirft zwar viel user-generated-content auf, eine Werbebotschaft kann aber kaum ein Betrachter daraus schließen.
Virales Marketing T-Mobile
T-Mobile hat bereits 2009 mit seinem Flashmob-Video sehr viel Aufmerksamkeit bekommen. Man könnte fast sagen, daß dieses Video der Durchbruch in Deutschland im Bereich Virales Marketing war - fast jeder Deutsche der regelmäßig im Web ist, kennt den Spot. Die Betrachter-Zahlen sprechen für sich.
T-Mobile Video 2009 Liverpool Street Station
11 Uhr morgens am 15. Januar 2009
Obwohl man denken könnte, daß das Video im Bereich Virales Marketing für T-Mobile selbst nicht mehr zu toppen wäre, hat es das Unternehmen geschafft in 2010 noch eins draufzulegen - ein Video ohne Instrumenteneinsatz:
T-Mobile Video 2010 Heathrow Terminal 5
27. Oktober 2010
Mit knapp über 3 Minuten liegt T-Mobile zwar generell um 50% über der empfohlenen Zeit für Virales Marketing, aber durch die Abwechslung im Spot wird einem dabei nicht langweilig. Man muß eben auch wissen wann welche Regeln zu brechen sind.
Virales Marketing - wie funktionierts?
Martin Ötting von der Europäischen Wirtschaftshochschule Berlin erklärt:
Virales Marketing hat das Ziel Mundpropaganda für Marken anzuregen, denn Mundpropaganda ist eins der wichtigsten Faktoren für den Geschäftserfolg.
- “ansteckende” Produkte (Produkte die sich selbst verkaufen)
- “ansteckende” Kommunikation (Virale Werbung)
- “ansteckende” Beziehungspflege (Marken aktivieren Fans)